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Über die Stadt Biel


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Die Geschichte von Biel

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Der Name der Stadt kommt vom römisch-keltischen Gottes Belenus. Der Doppelname Biel/Bienne ist erst seit dem 1. Januar 2005 offizieller Stadtname.

Frühgeschichte und Mittelalter

Archäologische Funde belegen die Existenz einer Siedlung auf Bieler Boden schon zur Römerzeit. 1846 wurden römische Münzen (1. Jahrhundert v. Chr. bis 4. Jahrhundert n. Chr.) in der sogenannten «Römerquelle» gefunden.

1142 Erste Erwähnung von Biel unter dem Namen Belna in einer Urkunde.

Die Gründung der Stadt Biel erfolgte zwischen 1220 und 1230 durch den den Fürstbischof von Basel, dessen Territorium sich im Süden bis an den Bielersee erstreckte. Biel wurde auf dem Kalksteinhügel der Römerquelle befestigt, gegenüber der Grenzbefestigung Nidau, der Grafen von Neuenburg und Nidau.

Vom 13. Jahrhundert an kann die seeländische Ortschaft als eigentliche Stadt betrachtet werden. Unter dem Fürstbischof von Basel und der Berner Schutzmacht entwickelte Biel eine eigene städtische Verwaltung und erlangte ihre Unabhängigkeit.

Im 15. Jahrhundert bekam die Stadt das Recht, Truppen vor allem im Sankt Immertal (Saint-Imier) auszuheben. Sie nahm an verschiedenen Kriegszügen der Eidgenossenschaft teil. Seit 1478 war sie als zugewandter Ort der Eidgenossenschaft mit zwei Abgeordneten an deren Tagsatzungen vertreten.

In Biel wurde im Jahre 1528 endgültig die Reformation eingeführt. 

Eine Pestepidemie trift Biel in 1564 mehr als die hälfte der 1200 Einwohner stirbt.

Bis zum Ende des Ancien Régime bildete sich in Biel wie in anderen Städten eine deutliche Aristokratisierung der im Stadtregiment herrschenden Familien.

18. und 19. Jahrhundert  

Am 6. Februar 1798 marschieren die Französischen Truppen in Biel ein. Diese stossen auf keine Gegenwehr. Biel wird die Hauptstadt des " Canton de Bienne ". So wurde Biel Teil der französischen Republik und wurde 1800 dem Département Haut-Rhin angegliedert. Im Wiener Kongress 1815 wurde die Stadt dem Kanton Bern zugesprochen und von diesem dem Bezirk Nidau zugeteilt. 1817 wurde in Biel ein Gymnasium gegründet. 1832 erfolgte die Bildung des Bezirks Biel.

Um 1800 bildet eine Indienne-Stoff-Manufaktur den Kern der Industrie.

Ab 1842 wird die Uhrenindustrie (nach früheren vorübergehenden und vergeblichen Versuchen) eingeführt. 1844 beschliesst die Gemeinde Biel den neu zugezogenen Uhrmachern Vergünstigungen zu gewähren. Die Zahl der Uhrenmacher stieg zwischen 1846 von 150 bis auf 5800 tätige in der Uhrenbranche in 1939.

Im Jahre 1857 wurde der erste Bahnhof eröffnet. Biel wird ein Eisenbahnknotenpunkt. Der erste provisorische Bahnhof lag von 1857 - 1864 beim Zentralplatz. Der Zweite Bahnhof zwischen 1864 und 1923 war am General-Guisan-Platz situiert. Ab 1923 lag der Bahnhof am heutigen Standort.

Das erste Gaswerk erhielten die Bieler in 1862. Biel wurde so die erste schweizer Stadt mit einer Gasbeleuchtung.

Spuren der Bieler Zweisprachigkeit kann man schon in spätmittelalterlichen Dokumenten finden. In diesem Bereich erlebte Biel am Ende des 19. Jahrhunderts durch den grossen Zuzug jurassischer, also französischsprachiger, Uhrmacher eine wichtige Wende.

20. Jahrhundert

1877 begann in Biel, als zweite Schweizer Stadt nach Genf das Zeitalter der Strassenbahn. Eine erste Linie, bis 1902 von Pferden gezogen, verband Nidau mit dem Bieler Hauptbahnhof und endete im heutigen Quartier Biel-Bözingen.

Zwischen 1900 und 1920 schlossen sich die umliegenden Gemeinden Vingelz (1900), Bözingen (1917), Mett und Madretsch (1920) mit Biel zusammen. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte Biel dank der Uhrenindustrie eine sehr rasche Entwicklung der Stadt und ihrer Bevölkerung. Dazu trug auch der Eisenbahnknotenpunkt bei.

Am 8. Dezember 1948 fuhr die letzte Strassenbahn in Biel. Die vier Strassenbahnlinien wurden danach von einem Trolleybus-system abgelöst und verkehren heute noch.

1964 wohnten in der Stadt Biel 64'848 Personen, was bis heute der Bevölkerungsrekord der Stadt ist.

In den 1970er-Jahren wurde Biel angefragt, ob sie die Hauptstadt des neu zu gründenden Kantons Jura werden möchte. Die Stadt Biel lehnte dies aber ab und verblieb wie der protestantische Berner Jura beim Kanton Bern.

21. Jahrhundert

2002 fand in Biel, Neuenburg, Murten und Yverdon-les-Bains die Schweizer Landesausstellung (Expo.02) statt.

Seit der Jahrtausendwende resp. seit der Schweizer Landesausstellung 2002 begann in Biel, nach Jahren des Stillstandes seit dem Ende der Boom-Jahre 1960 bis 1970, eine rege Bautätigkeit einzusetzen. Es wurden Parkhäuser, sowie neue Wohn- und Geschäftshäuser gebaut. In der Innenstadt wurden Fussgängerzonen eingerichtet, Plätze und Parkanlagen attraktiviert.

Allem in allem konnte die Stadt Biel durch ihre konsequente Arbeit ihre langandauernde wirtschaftliche Depression seit der Uhrenkrise 1970 mit der Jahrtausendwende überwinden und befindet sich nun in einem starken wirtschaftlichen Aufschwung, welcher sich in der umfangreichen Ansiedelung von Unternehmen und in der Expansion von bestehenden Unternehmen zeigt und zu einem Bevölkerungsanstieg von 7,2% im Vergleich zum Jahre 2000 führte (Stand Ende 2010). Im Jahr 2011 wurde der 53'000. Bürger von Biel gefeiert.

Quellen: Wikipedia; www.altstadt-biel.ch

Bieler Geschichte: Von den Anfängen bis 1815 / 1815 bis heute